Ein Franzose siegt in Berlin0 Kommentare

Posted by Rob Savelberg in CBCB, Schachboxen (Montag Juli 9, 2007 at 11:07 am)

Es ist der erste Sieg eines Franzosen in der deutschen Hauptstadt seit Napoleon Bonaparte 1806 die Quadriga klaute und als Siegesbeute nach Paris brachte! Sebastien ‘Sergeant’ Willis hat Geschichte geschrieben - als stolzer Gewinner im Schwergewichtskampf der CBCB. In einer ungeheuer spannenden Apotheose hat er seinen Kontrahenten David Steppeler besiegt.

Die zwei Kämpfer haben beide einen Pass aus dem Land von Baguette und Bordeaux. Nichtsdestotrotz traten David, die Kampfmaschine aus Kreuzberg, und Sebastien, das Muskelpferd aus Paris, bei den 1. Prenzlauerberg Meisterschaften gegeneinander an. David brachte es auf stolze 94 Kilogramm, nicht schlecht für einen Vizevorsitzenden des Chess Boxing Club Berlins, der vorher noch 16 Pfunde mehr hatte. Der Riese von der Seine brachte ,,nur” 91 Kilos auf die Waage, dafür ist er 1,96 Meter gross und hätte mit seinen langen Linken David (1,83 Meter) auf Distanz halten können.

Kneipenprügelei

Der imposante ‘Dare Dave’ wurde vom Ringannouncer Jan jedoch nicht ohne Grund als ,,Rocker” umschrieben. Er schaffte es in der gesamten Partie, seinen Landsmann durch den Ring zu jagen. ,,Das reicht jedoch beim Schachboxen nicht aus. Mann muss den Krieg eben nicht nur im Ring, sondern auch auf dem Brett gewinnen”, sagte der anwesende Schachboxexperte Peter Sandhaus.

Das wusste Sebastien, der blonde Austauschstudent aus dem XIV. Arrondissement, natürlich ganz gewiss. Der Mann mit der langen Linken setzte konsequent auf Zeit, in der Hoffnung, dass er nicht zu Boden gehen würde. Es entstand eine wilde Kneipenprügelei, die einen Kampf zwischen den Hells Angels und die Bandidos ähnelte.

,,Jeder Stoss, ein Franzos!”

Das Publikum bei Platoon, wo der Hauptkampf erstmals seit der Schachboxtaufe 2004 wieder stattfand, feuerte seine Helden im Rausch an. ,,Deckung hoch!”, ,,klammern!”, riefen viele Sebastien zu, als der etwas zu nonchalant durch den Ring tingelte. Andere schrien: ,,Jeder Stoss, ein Franzos!” und wollten offenbar ausländisches Blut sehen. Sebastien wurde schmerzhaft bewusst, dass er an seine Defensive noch etwas arbeiten muss.

Aber der bekannte niederländische Fussballphilosoph Johan Cruijff wusste schon: ,,Der Angriff ist der beste Verteidigung. Ein anderer Ajax-Mann aus dem Matjesland an der Nordsee, Louis von Gaal, verkündet dagegen immer: ,,Man muss 100 % von der eigenen Kraft ausgehen, und seine Taktik nicht dem Gegner anpassen.”

,,Hier brennt das Brett”

Also verfolgte Sebastien seine Harakiri-Taktik und wusste wie ein japanischer Kamikazepilot durch die feindlichen Schlägen des Kreuzberger Kolosses durch zu lavieren. Sebastien überlebte jede Runde, gestärkt von seinem Trainer David Pfeiffer, der ihm stetig gute Ratschläge gab und sein Blut aus dem Gesicht wischte.

Die Entscheidung schien auf dem Brett stattzufinden. Obwohl Sebastiens Gehirnzellen einige Probleme gehabt haben sollten, um sich nach der Schlacht im Ring schnell wieder auf die Schachfiguren einzustellen, gelang es ihm schon David in der Bedrouille zu bringen. Wie Napoleon Bonaparte, der mit listigen Tricks halb Europa eroberte, wusste auch Sebastien den werdenden Vater David immer mehr in die Enge zu drängen. Es brachte Kommentator Andreas Dilschneider zu der Bemerkung: ,,Hier brennt das Brett…!”

Gentlemansentscheidung

Sebastien schleppte sich nach einer masochistischen Boxrunde wieder ans Brett, nahm einen wichtigen Zentrumsbauer in Besitz und stellte mit einem Läuferspiess David unter Druck. Das Matt auf der Grundreihe drohte alsbald. Dann kam David ins Schwitzen. Er hätte auf Zeit spielen können, um bei der nächsten Boxrunde den Gegner endgültig zu Boden zu bringen. Aber wie eine richtiger Gentleman erkannte er seine aussichtslose Position beim Schach und gab sich geschlagen.

Pariser Marseillaise bei Platoon

,,Vive la France!”, riefen die mitgereisten Fans aus dem Franzosenland. Ein überglücklicher Sebastien strahlte über beide Ohren. Seine Freundin flog ihm um den Hals und die Marseillaise wurde schon angestimmt. ,,Ich bin total kaputt. Der David hatte eine viel bessere Kondition und ich konnte nur verteidigen”, sagte der Sieger ins CBCB-Mikrofon. ,,Ich brauchte Zeit im Schach”, erkannte der 23-jährige Sebastien.

In der letzten Boxrunde war er oft an Nase und Auge getroffen. ,,Gott sei dank war ich besser beim Schach, sagte Sebastien. Das war meine einzige Hoffnung, und gleichzeitig eine riesige Herausforderung”, so der Student aus Strassbourg.

Sigarren nach dem Sieg

Gleich nach der Siegerehrung steckt er sich eine Zigarette an und trinkt ein grosses Bier. So wie richtige Sportler das eben machen. ,,Der Fernsehturm hat mich gerettet. Mit dem im Rücken gelang alles. Diesen Berliner Horizont werde ich meinen Leben lang nicht vergessen.” Dann bekommt Sebastien vom David eine dicke Zigarre angereicht. ,,Tu as du feu, toi?”

Vor allem Audrey Kern, die junge Freundin von Sebastien, hatte Angst, dass ihrem Helden etwas zustossen würde. ,,Mir war so bange, das etwas schlimmes passieren würde. Der Hannes war schon vom Notarzt weggefahren worden.” Audrey ist aber auch ‘Superstolz’ auf ihren Mann, ,,der zu Hause so lange vor dem Spiegel geübt hat”.

ROB SAVELBERG

Die Partien0 Kommentare

Posted by Iepe in CBCB, Schachboxen (Sonntag Juli 8, 2007 at 10:13 pm)

(1) David Steppeler - Sebastien Aubriot [D02]
Prenzlauer Berg Meisterschaften ,
[Dilschneider,Andreas]

1.d4 d5 2.Sf3 Sc6?! 3.e3 Lg4 4.c4 Lxf3?! 5.Dxf3 e6 6.Sd2 Sf6 7.Ld3 g6 8.0-0 Lg7 9.Te1 0-0 10.e4? dxc4 11.Lxc4 Sxd4 12.Dd1 c5 13.Sf3 Sxf3+ 14.Dxf3 Da5 Ende Runde 1 15.Le3 b6= Die Stellung ist ausgeglichen. 16.a3 Tad8 17.b4? Da4 18.e5 Sd5 19.Lg5 Td7 20.bxc5??-+ Stellt einzügig den Läufer ein. 20…Dxc4 Ich glaube hier war Ende Runde 3. 21.Tac1 Da4 22.c6 Tc7 23.Ta1 f6 24.exf6 Lxf6 25.Te4 Dc2 26.Tae1? Lxg5 27.Dg3 Ld2 28.T1e2 Sc3 29.Dxc7 Sxe2+ 30.Txe2 Dc1+ 0-1

(3) Hannes Fritz - Sebastian Bauersfeld [B10]
Prenzlauer Berg Meisterschaften,
[Dilschneider,Andreas]

1.e4 c6 2.Sc3 d5 3.d3 dxe4 4.Sxe4 Lf5 5.Sf3 Lxe4 6.dxe4 Dxd1+ 7.Kxd1 Sd7 8.Ld3 e6 9.Le3 Lc5 10.Ke2 Se7 11.Tad1 Lxe3 12.fxe3 Td8 13.Thf1 Sc5 14.a3 0-0 15.e5 g6 16.Sg5 h6 17.Sf3 Td7 18.h4 h5 19.Sg5 Sf5 20.Sf3? Sg3+-+ 21.Kf2 Sxf1 22.Txf1 Sxd3+ 23.cxd3 Txd3 24.Se1 Td2+ 25.Kf3 Tfd8 *

(2) Alexander Troll - Sascha Wandkowski [E14]
Prenzlauer Berg Showkampf, 2007
[Dilschneider,Andreas]

1.c4 c5 2.Sc3 Sf6 3.Sf3 e6 4.e3 b6 5.d4 Lb7 6.Le2 d5 7.0-0 Le7 8.dxc5 Lxc5 9.a3 0-0 10.b4 Le7 11.Lb2 dxc4 12.Lxc4 a6 13.Dxd8 besser ist De2. 13…Txd8 14.Le2 b5 15.Tfd1 Sc6 besser ist Sbd7. 16.Tac1 Lf8 17.Sb1 Se7 18.Sc3 Sed5 19.Sxd5 Sxd5 20.Se5 Ld6 21.e4 Sf4 22.Lf1? Lxe4-/+ 23.f3 Ld5 24.Tc2? Lb3! 25.Tdc1 Lxc2 26.Txc2-+ Sd5 27.Tc6 Lc7 28.Ld3 *

Kämpfen, bis der Arzt kommt0 Kommentare

Posted by Rob Savelberg in CBCB, Schachboxen (Sonntag Juli 8, 2007 at 7:22 pm)

Und wieder eine Weltpremiere! Wegen einer Schulterverletzung musste die Ringärztin den Hauptkampf zwischen Sebastian Bauersfeld und Hannes ‘Hotzenblitz’ Fritz nach 6. ultraspannende Runden abbrechen. Innerhalb weniger Minuten hielten dann zwei Berliner Notarztwagen mit quietschenden Reifen vorm Gelände des Guerillanetzwerkes Platoon.

Das Hauptprogramm bei den Prenzlauerberg Meisterschaft, die merkwürdigerweise in Mitte stattfand, hatte mit dem lang ersehnten Kampf zwischen den beiden Schachboxgiganten Bauersfeld (74 Kg.) und ‘Hotzenblitz’ (70 Kg) angefangen. Der Altersunterschied von über 7 Jahren war nicht zu bemerken, da Hannes (31) wie ein junger Gott gegen seinen 23-jährigen Widersacher Sebastian antrat.

Wilder Schlagabtausch

Beide Elitekämpfer aus dem CBCB-Stall gaben einander kaum eine Sekunde Bedenkzeit, als der Gong für die 1. Boxrunde erklang. Ein wüster Schlagabtausch begann, wobei vor allem Hannes in die Offensive ging. Das Publikum stand sofort auf den Sitzen, um alles richtig mitzukriegen. Am Bratwurststand waren auf ein mal keine Kunden mehr zu erkennen.

Die zwei Herren aus der Mittelgewichtsklasse entschieden sich rasch, ihre stärksten Waffen abzutauschen. Wie beim amerikanisch-russischen Waffenabrüstungsvertrag gaben beide im gegenseitigen Einvernehmen ihre Königin auf.

Alles nass

Dann passierte aber unerwartetes. Regen nieselte auf den Ringboden, der nicht nur nass, sondern auch glatt wurde. Dadurch wurde jedoch auch die Schachübertragung gestört. Die modernen Fernsehgeräte von Philips aus dem wohlbekannten Matjesland waren nicht mehr in der Lage die Bewegungen der Schachfiguren über Computer auf den TV-Schirmen zu projizieren. So war es möglich, das zeitweise keine Könige auf dem Brett sichtbar waren. Ein Schachspiel ohne Könige, das würde FIDE-Funktionäre wohl graue Haare besorgen!

Trotzdem fiebern etwa 500 Besucher den weiteren Verlauf des Schachboxkampfes entgegen. Rechte Direkte und linker Haken fliegen durch die Luft. Bis die Ringärztin den Kampf aufgrund Hannes Schulterverletzung storniert. Sein muskellöser Oberarm ist aus der Schulter geflogen.

Kampfabbruch

Ringannouncer Jan ruft Sebastian Bauersfeld zum Sieger aus. Der Informatikstudent gilt als das ,,Konditionstier” im Cbess Boxing Club Berlin. Nun hat der ,,Junge Spross mit der eisernen Lunge auch seinen ersten Kampf gewonnen.

Hannes ‘Hotzenblitz’ Fritz muss jedoch ins Krankenhaus. Der Student Städtebau wird jedoch spät abends wieder mit einem Bier beim Ring stehen. Er tut seinem Namen Ehre an: ,,Der Allemanne, der Unbeugsame, der genaue Stratege aus dem Hotzenwald.”

ROB SAVELBERG

Sascha Waaaaandkowski!0 Kommentare

Posted by Rob Savelberg in CBCB, Schachboxen (Samstag Juli 7, 2007 at 9:23 pm)

Nach genau drei Jahren meldete sich der Chess Boxing Club Berlin wieder dort, wo die Mär vom Schachboxen endlich Realität wurde. Auf einem alten Brachgelände in Berlin-Mitte, mit Sichtschutz dreier Seecontainer und einer Mauer aus Wellenblech, fing 2004 alles an.

36 Monate später standen genau an gleicher Ort und Stelle zwei ausgebildete Kämpfer aus dem CBCB - um ,,Iepe the Joker” und ,,Luis the Lawyer” bei den Gastherren vom Guerillakollektiv Platoon zu folgen. Sascha Wandkowski trat an gegen Alexander Troll.

Angst vor schnellem Sieg

Schwarze Hose gegen rote Hose. So sah der Showkampf aus, der wegen Alexanders Motorradverletzung nicht mit einem KO enden durfte. Trotzdem fing der Kampf wie ein Blitzkrieg an. Schneller als je zuvor zogen die Kontrahenten ihre Schachfiguren.

Die Zuschauer schauten gebannt auf den Ring, wo zwei Sportler mit Kopfhörern von Tipps und Tricks verschont blieben. Andere Fans schauten auf die Fernsehapparate, die den Kampf gleichzeitig übertrugen. Das Publikum hatte Angst, dass der Fight schon wieder in der ersten Runde entschieden werden konnte.

Aber die beste Arbitrage steht oft an der Seitenlinie. Während die Jungs unter Hochspannung Züge und Strategien berechneten, holte das durchgestylte Berlin-Mitte-Publikum noch mal zwei Bratwürste und Becksbieren.

,,Vergiss nicht deine Brille!”

Dann hiess es ‘Ring frei - für die nächste Runde!’ Kommentator Jan Schulz hatte einen Damentausch signalisiert und kommentiert, die Trainer Gert Rücker und David Pfeiffer bereiteten ihre Schützlinge Sascha und Alexander auf ihr Box-Debüt vor. ,,Mach mal ne Gerade”, soufflierte Gert. ,,Aber vergiss nicht deine Brille abzusetzen.”

Viele Schachboxer wissen, wie schwierig es ist, nach dem Schachdenken auf den Boxkampf umzuschalten. ,,Extrem kompliziert”, gibt Kommentator und Schachlehrer Andreas Dilschneider zu. Er weiss nach seinem Kampf gegen den bulgarischen Europameister ganz genau, wie anstrengend der Wechsel zwischen Brett und Ring ist.

David Pfeiffer, der vor kurzem unsere Schachboxschule verstärkt hat, gibt Alexander den Rat: ,,Gib mal Dampf, mehr Gas.” Das gleiche Adagium kriegen die CBCB-Mitglieder jeden Dienstag, wenn der Trainer sie unbarmherzig zu Hochleistungen anspornt.

Apotheose

Dann die 11. Runde. Alex gerät in Zeitnot. ,,Die Lage ist hochdramatisch”, ruft Andreas Dilschneider durch sein Mikrofon. ,,Und der Kampf ist … aus!” Hunderte jubeln. Die Menge klatscht. Der Showkampf ist vorbei. Der Schiri nimmt die Hand von Sascha hoch. ,,Sascha Waaaaandkowski!” ruft der Ringannouncer.

,,Mein Schach hat das Spiel entschieden”, sagt der klitschnasse Sieger später im grünen Seecontainer, der als Umkleidekabine umfunktioniert ist. ,,Ich hatte einen Bauer mehr im Zentrum”, erklärt der 29-jährige Sascha kurz, bevor der ‘Don King des Schachboxens’, Iepe Rubingh, ihm gratuliert.

,,Ich hatte viel mehr Zeit und machte keine Fehler”, sagte Sascha. Er bekam zwei Türme auf einer Linie und ahnte, das war ein Himmelgeschenk. Obwohl seriös gekämpft wurde hatte er ,,keine Angst vor einem KO”. Dann verschwindet der 81 Kilo schwere Matador in die Nacht, um sich ein Feierabendbier zu holen.

Alexander fordert Neuauflage

,,Ich freue mich, die lange Distanz gespielt zu haben”, erzählt zu später Stunde Alexander Troll. Nach seinem Unfall konnte er erst seit 10 Monate wieder joggen und nun stand er schon im Ring. ,,Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Es war einerseits ein schöner Kampf, ich habe aber verloren.”

Man hat gesehen wie Alex seine Stellung offensiv aufbaute, sich dann aber entschied, seine Schachfiguren zurückzuziehen. ,,Ich hatte keinen Plan”, so Alexander. Es folgte ein Bauerknackpunkt und ein Läuferspiess. ,,Aber ich will wieder gegen Sascha ran. Ich hab meinen Max noch nicht erreicht.”

ROB SAVELBERG

Der jüngste Schachboxsieger aller Zeiten!0 Kommentare

Posted by Rob Savelberg in CBCB, Schachboxen (Samstag Juli 7, 2007 at 8:16 pm)

Weltpremiere beim Chess Boxing Club Berlin!

Der schnellste SchachboxKampf aller Zeiten ist inmitten der deutschen Hauptstadt entschieden. Alec Herman von der BIP-Schule aus Karlshorst hat damit seinen Lehrern einen grossen Gefallen getan. An seiner Schule trainieren sie nämlich gezielt ,,Begabung, Intelligenz und Persönlichkeit” (BIP). Genau diese Fähigkeiten entscheiden beim Schachboxen über das Endresultat.

Alec (9) hat sich vorher mit Gymnastik aufgewärmt. Zusammen mit seinem Personal Coach Gert Rücker hat er noch mal auf die Batts gehauen, bevor er in den Ring stieg. Dann ging alles ganz schnell. Zick-Zack-Boom-Boom! Und Alex war der jüngste Schachboxsieger weltweit.

Schäfermatt

,,Es floss kein Blut. Das war nicht notwendig”, gab sich das Talent ganz cool. In weniger als 2 Minuten hat er die erste Schachrunde mit einer Art Schäfermatt beendet.

,,Ich spiele seit der ersten Klasse Schach, also seit 4 Jahren”, erklärte Alec (32,5 Kilo), der gegen Dominik Lorenz (34 Kilogramm) kämpfte. Um die 350 Zuschauer eine Vorprobe auf die späteren Kämpfe zu geben, lieferten die beiden Ost-Berliner sich noch einen kleinen Schaukampf.

Auch bei der CBCB gilt: Die Jugend hat die Zukunft. Deswegen setzen wir konsequent auf junge Nachwuchskämpfer. (Aber Herren Veteranen: Keine Angst! Es gibt noch keine Altersgrenze!)

ROB SAVELBERG