Ostdeutsche verschenken keinen Bauern

Der kleine Inner Circle des Chessboxings darf gespannt sein. Der Showkampf des Samstagabends geht zwischen Sascha Wandkowski und Alexander Troll, zwei Ostberliner, die sich keinen Bauern verschenken werden.

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Obwohl Sascha immer lässig sagt: ,,Schachboxen ist für mich Entspannung”, trotzdem geht er die letzten Monaten immer härter ins Training. Sein Oberkörper ist so hart, wie das eines Stahlarbeiters aus Eisenhüttenstadt.

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Schachstrategie

Der 87 Kilo schwere Student Politologie kommt ursprünglich aus Zossen, ist aber mittlerweile Wahlberliner. Der Sandsack ist in den letzten Wochen sein ständiger Begleiter gewesen, und viele CBCB-Insider vermuten, dass er sich sogar nachts, im Tiefschlaf, mit Schachstrategien auseinandersetzt.

Schachboxtherapie

Sein Kontrahent heisst Alexander Troll. Der hatte einen besonderen Grund, sich bei der Chess Boxing Club Berlin anzumelden. ,,Nach einem Motorradunfall habe ich eine Therapie gesucht. Das wurde dieser Sport.”

Der Verleger der Musikzeitschrift ‘Warschauer’ erklärt seine Liebschaft für den härtesten Kampf von Geist und Körper: ,,Ich mag beides seit langem. Schach seit meiner Kindheit. Daneben habe ich Kampfsporte wie Kickboxen, Judo und Kung Fu gemacht.“

Rechtsausleger Alex wird die Deckung zumachen und warten, bis sich bei Sascha eine Lücke findet. Das kann lange dauern, weil die Jungs topfitt sind. Umso interessanter wird die Schlacht.

ROB SAVELBERG

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